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29.01.2009 22:24 von TT-Steinenbronn

Letzten Samstag war die Abteilung Tischtennis wieder am Werk. Beim beliebten Steinenbronner „Spaßturnier“ wollte man den letztjährigen 4. Platz nach Möglichkeit verbessern.
Los ging es gegen die BSG Breuning. Schnell lag man 2:0 hinten, eine statische Offensive und eine löchrige Defensive trugen dazu bei, dass man nie wirklich ins Spiel fand und letzten Endes hochverdient mit 4:1 unterging.
Weiter ging es gegen den Väterkick. Nachdem man diese Mannschaft 2 Tage zuvor in einem Trainingsspielchen deutlich besiegt hatte, dachten wohl einige im Lager des Tischtennis, dass es ein Selbstläufer werden würde. Durch einen katastrophalen Abwehrfehler verlor man auch dieses Spiel, diesmal allerdings äußerst unglücklich mit 2:1, und war nun gefordert. Aus den folgenden Spielen mussten nun Siege herausspringen, da man ansonsten die Duschen hätte aufsuchen können.
Also beschloss man einige Umstellungen. Marc Hauser, die Schlange, wurde neuer Torwart, er löste Dominik Wolz ab, der zum Abwehrchef avancierte. Tobias Michalik und der auswärtige Bruder vom sekundären Pressewart, Wolfgang Simon, bildeten die Offensive, während Christof Rajendra, das Bindeglied spielte. Von der Bank kamen Nino Braun mit seiner ganzen Explosivität und Moritz „Fanta“ Liske.
Mit der Unterstützung von Trainer, Physio und Analytiker Philipp Hallmen, der die ersten beiden Spiele verschlafen hatte und der kompletten Schülermannschaft, welche noch beflügelt von ihrem 6:0-Sieg in Holzgerlingen war, wendete sich das Blatt.
Der Musikverein war der nächste Gegner. Diese starteten furios mit 2 Siegen in der Gruppe und so war man gewarnt. Nach 10 Sekunden schepperte es trotzdem und man lag schon wieder 0:1 hinten.
Doch nun schlug der unbändige Kampfeswille zu, der die Tischtennisabteilung seit über einem Jahr begleitet. Tobias Michalik war es der mit 2 Distanzschüssen das Spiel drehte. Nun kam der Steinenbronner Tischtennisexpress mit seinem Hochgeschwindigkeitsfußball ins Rollen. Die Abwehr stand immer sicherer und vorne spielte man sich Chance um Chance heraus. Als nächstes ging es gegen die Hohewart Bulls. Wieder war es Tobias Michalik, der Andy Gnann (nochmals der Gruß an dieser Stelle) bezwingen konnte und somit der 2. Sieg in Folge heraussprang. Danach folgten 2 souveräne Siege gegen unsere Freunde vom Badminton (3:0) und den „Dr Holzwurm“ (3:1). Trotz des fatalen Starts in das Turnier konnte man mit 4 Siegen in Folge die Gruppe B gewinnen und traf im Viertelfinale auf die Kicker der NK Neretva. Bei einer 3:1-Führung nach jeweils 3 geschossenen 9-Metern sah man wie der sichere Halbfinalist aus. Neretva traf allerdings seine beiden ausstehenden Schüsse, sodass Tobi nur noch versenken musste. Ihm versagten aber die Nerven – es ging ins Sudden Death und bevor man sich versah hatte man nach 3:1-Führung mit 4:3 verloren.
Ein sehr ärgerliches Ausscheiden bei diesem Spaßturnier, welches allerdings durch das sehr gute Abschneiden der Hohewart Bulls mit Fred Herzog und Andy Gnann (sie erreichten das Finale und scheiterten dort knapp an Neretva) und des Väterkicks (Halbfinale) mit Manager Marjan Grobelnik und Christopher Zierold der trotz seines jungen Alters im Tor ein Riesenturnier spielte, gelindert werden konnte.

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